Rückblick Informatik 2007/08

21 06 2008

Weblog erstellt

Audacity (Podcast)

· Erstellt
· angehört

HTML

· Tabellen
· CSS (Cascading StyleSheets)
· Variante Strict, Transitional, Frameset
· Adventkalender, Herbst (Krackl)

Verschlüsselung und Entschlüsselung

· Kryptologie, Kryptoanalyse und Kryptografie
· Symetrische Verschlüsselungsverfahren (1 Schlüssel)
· Assymetrische Verschlüsselung (2 Schlüssel)
· PIN, Tan, itan, mtan, sm@rt-TAN
· Monoalphabetische Verschlüsselung (ein Alphabet)
· Polyalphabetische Verschlüsselung (mehrere Alphabete)
· PGP, Zimmermann
· Hash-algorithmus
· Modulo

LOGO

· näher beschreiben (Apple)
· Gemeinsamkeiten

Photoshop

Computer austauschen

Komprimierung

· LZW
· RLE
· JPEG, GIF, PSP, …

Eigene Homepage mit div-containern

PHP





Container

18 05 2008




Stundenprotokoll vom 7.4.08

13 04 2008

Letzte Stunde haben wir uns über verschiedene Grafikformate (BMP, TIFF, PCX, GIF, JPEG, PNG, PSD) erkundigt. Wir haben für jeder Format 5 Stichwörter aufgeschrieben, damit wir es uns besser merken konnten. Im Zuge dieser Stunden werde ich nun kurz die RLE- und LZW-Komprimierung näher erläutern.

RLE-Komprimierung

Run-length encoding oder Lauflängenkodierung.

RLE ist eine verlustfreie Komprimierung.

Anwendungen:

Dateiformate: Windows Bitmap, GEM Image, Targa oder PCX.

bei Microsoft Windows:

  • Endung .RLE für komprimierte BMP-Bilder
  • .BMP für unkomprimierte

Eignet sich bei langen Folgen des selben Wertes (bei Icons oder Clip-Art Bildern: weil mit wenigen Farben gezeichnet) wie z.B.:

B… Blauer Punkt

R… Roter Punkt

RRRRRRRRRRRRRRBBRRRRRRBBB

mit RLE komprimiert:

14R2B6R3B

Die Zahlen stehen für die Anzahl der Punkte/Pixel einer Farbe.

Liegt eine Wiederholung vor, wird die Anzahl der Wiederholungen sowie der wiederholte Wert gespeichert.

Marker-Bytes: Bytes, die nicht im Datenstrom vorkommen.

Offset: Mindestwiederholrate.

Beispiel:

Gibt es jetzt einen Offset von 3, dann wird ab einer Wiederholung von 3 mit RLE komprimiert.

Wert der Komprimierung = Anzahl der Wiederholungen – Offset

00 00 00 00 = AA 1 00

AA … Marker-Byte

Komprimierung nicht empfehlenswert bei z.B.:

789789

171819171819

weil Vergrößerung der Datenmenge!

Es gibt einige Möglichkeiten, ein Vergrößern der Daten zu verringern, ganz vermeiden lässt sich dieser Effekt jedoch nicht.

LZW-Komprimierung

Lempel-Ziv Welch-Algorithmus.

verlustfreies Komprimierungsverfahren, dass bei fast allen Grafikformaten (GIF, TIFF, JPEG) verwendet werden kann.

Algorithmus 1978 von Abraham Lempel und Jacob Ziv entwickelt und veröffentlicht.

LZW ist der bekannteste Vertreter der LZ-Familie

Funktionsweise:

Mit Hilfe von Wörterbüchern werden die häufigsten Zeichenketten gespeichert und nun nur mehr mit Abkürzungen angegeben. Der Decoder kann das Wörterbuch (das in die Datei eingeschrieben ist) ohne Probleme rekonstruieren. Die in das Wörterbuch eingetragenen Zeichen werden über einen 12 Bit langen Index angeben. => maximal 2 hoch 12 (=4096) Einträge sind möglich.

Weitere Einträge werden generiert, indem der gefundene Eintrag plus dem nächsten Zeichen gespeichert wird.

Aus der folgenden Tabelle kann man eine Zahlenfolge erkennen. Sie kann beim Entschlüsseln den gegebenen Text komplett wiederherstellen. Somit ist dieser Vorgang reversibel und der Klartext wird verlustfrei wiedergegeben.

eigenes Beispiel zur LZW-Komprimierung (angelehnt an das aus dem wiki):

Zeichenkette gefundener Eintrag Ausgabe neuer Eintrag
LZWKOKOPKOP5 L L LZ <256>
ZWKOKOPKOP5 Z Z ZW <257>
WKOKOPKOP5 W W WK <258>
KOKOPKOP5 K KO <259>
OKOPKOP5 O O OK <260>
KOPKOP5 KO <259> <259> KOP <261>
PKOP5 P P <262>
KOP5 KOP <261> <261> KOP5 <263>
5 5 5 -

Natürlich gibt es dazu auch eine Dekomprission, aber das ist ein anderes Thema. Auf jeden Fall gilt dafür, dass die „Ausgabe“ von oben nach unten gelesen wieder die vorher codierte Zeichenkette „LZWKOKOPKOP5″ ergibt. 

ENDE!

 

 





Stundenprotokoll vom 31.3.08

5 04 2008

Also.

Diese Stunde haben wir die Computer in unserer Schule ausgetauscht.

ENDE





Gemeinsamkeiten von Logos

31 03 2008

Aufgabe:

Welche Gemeinsamkeiten haben Logos?

Nach dem Ansehen aller Logos aus den Weblogs unseres Wahlpflichtfaches bin ich zu folgenden Gemeinsamkeiten gekommen:

  • Schlichtheit
  • erregen die Aufmerksamkeit
  • einfach
  • leicht wieder zu erkennen
  • gleichmäßige Formen => harmonisch
  • unverwechselbar
  • Design ist dem Konzept der Firma entsprechend immer unterschiedlich

z.B.: Prefa: „Das Dach, stark wie ein Stier!“ – Stier abgebildet!!!!

zzz.jpg

Quelle des Bildes:

http://www.kempkes-bedachung.de/images/prefa_logo_4c.jpg

ENDE





Photoshop

30 03 2008

Arbeiten mit dem Photoshop:

Wir haben gelernt:

3D – Button erstellen!

Nota bene (dazu wichtig): 

Strg D = Auswahl aufheben

Ebenenstil –> Schlagschatten; Schatten nach innen

 Verlauf                      => Regenbogen

Text –> abrunden etc.

Text verkümmen

Deckkraft ändern

Linienzeichner

Filter

Fenster

Navigator –> kleiner od. größer ziehen

Nota bene für Bernie :

Neu mit den Werten:

400

400

72

RGB

Tranparenz

(nicht vergessen Bernie!)  :-)





Stundenprotokoll (Logo)

25 02 2008

Zum Einstieg eine Powerpoint von mir dazu:

apple.ppt

apple_logo-rainbow.jpg                   Apple 

WirkungRegenbogenfarben

Regenbogenfarben schaffen positive Gefühle, Harmonie und Ganzheit.

Form – Apfel

Apfel ist in der Bibel Zeichen für das Paradies. Der angebissene Apfel lässt sich dadurch erklären, dass jeder an den paradiesischen Entwicklungen von Apple abbeißen/teilhaben/nutzen darf. Sogar die Menschenwelt darf sich ein Stück Paradies/Apple ins Haus holen.

Spitze oder eckige Formen sind – wie es sich gehört- vermieden worden. Stattdessen gibt es runde und gebogene.

 WirkungRegenbogen  

Regenbogen ist in der Religion eine Brücke von der Menschenwelt in den Himmel. Vielleicht will Apple damit ausdrücken, dass sie mit ihren Entwicklungen zu einer besseren Welt beitragen können.

Aufmerksamkeitspotenzial

  • Logo fällt wegen seinen Regenbogenfarben sofort auf
  • Einfach
  • Leicht wieder zu erkennen:

Angebissener Apfel mit einem Blatt.

Schrift

Keine Schrift, um die Einfachheit des Logos nicht zu gefährden

Verkleinerung

Selbst bei einer Verkleinerung ist das Logo noch leicht zu erkennen.

apple_logo-rainbow.jpg





8. Stundenprotokoll, am 14.1.08

20 01 2008

 Symetrische Verschlüsselungsverfahren 

·         der/die SenderIn chiffriert eine Nachricht mit einem bestimmten Schlüssel und schickt den Geheimtext ab 

·         der/die EmpfängerIn benützt den selben Schlüssel zum Dechiffrieren der Nachricht.  

·         pro:

o       Operationen sind sehr einfach; mit heute sehr billigen Hardwarelösungen lassen sich GBytes/s verschlüsseln

o       Software sehr schnell

o       Schlüssel sind kurz (56/64 bis 256 bit)

o       Breiter Verwendungsbereich für gesicherte Übertragung, für digitale Signatur, für Gewährleistung Dokumentenechtheit 

·         contra:

o       EmpfängerIn muss den Schlüssel haben

à Schlüssel muss sicher ausgetauscht werden

o       Management der vielen Schlüsselpaare in großen Netzwerken ist schwierig und erfordert für Effizienz eine absolut vertrauenswürdige Instanz (trusted third party, TTP)

o       Schlüssel sollten sehr häufig gewechselt werden, verursacht Aufwand 

PIN (=Persönliche Identifikationsnummer) 

  • Geheimzahl
  •  ist eine nur wenigen Personen bekannte Zahl
  •  Maschine kann die Identität der Person prüfen
  • aus Ziffern oder aus Ziffern und Buchstaben
  • Verwendung: z.B.: Geldautomat, Handy, Internetbanking

 TAN (=Transaktionsnummer) 

  • Einmalpasswort
  • 6 Dezimalziffern
  • Verwendung: z.B.: Online-Banking

 iTAN (=indizierter TAN) 

zitan.jpg

https://sicherheit.sparkasse-celle.de/privatkunden/spkce_banking/spkce_itan/pixel/itan.jpg

  • wird von Bank vorgegeben und stammt aus einem Index
  • durch gefälschte Webseiten kann Betrüger PIN und iTAN einer angemeldeten Person erfahren
  • Nachteil:
    • für Überweisungen von unterwegs (z. B. aus dem Urlaub), muss immer die komplette iTAN-Liste mitgeführt werden
    • Eine iTAN-Liste ist schwerer zu tarnen, und einem Dieb fällt auch immer die komplette Liste in die Hände; Dieb braucht jedoch PIN
  • Vorteil:
    • Man muss verbrauchte iTANs nicht von der Liste streichen

 mTAN (=mobile TAN) 

zmtan-handy.jpg 

http://www.suedwestbank.de/Unsere_Leistungen/OnlineService/mtan-handy.jpg

  • TAN wird von Bank per SMS zugeschickt
  • Gültigkeitsdauer der TAN ist begrenzt und zusätzlich stehen noch Teile der Ziel-Kontonummer der Überweisung in der SMS und die TAN ist nur dafür gültig; dadurch wird eine Umleitung auf ein anderes Konto auf die Homebanking-Webseiten verhindert.
  • Keine TAN-Liste unterwegs erforderlich
  • Evtl. Kosten für den Versand der SMS

 sm@rt-TAN:  

Generator:

zzz1.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/c/ce/Tan_generator.jpg

  • TAN kann selbst generiert werden
  • Bank kann die vom Nutzer generierten TANs überprüfen
  • spätere Missbrauchsversuche durch zeitweise Umleitungen der Tastatureingaben und Simulation von Fehlermeldungen der Bank zumindest etwas erschwert

 Monoalphabetische Verschlüsselung: 

zzz1.gif

http://www.wiwi.uni-bielefeld.de/StatCompSci/lehre/material_spezifisch/statalg00/caesar/img9.gif

Einfachste Form :

Jeder Buchstabe des Alphabetes wird mit einem anderen Buchstaben aus dem Alphabet ersetzt.

Es heißt Monoalphabetische Verschlüsselung weil nur ein Alphabet verwendet wird.

Caesar-Chiffre oder Verschiebechiffre

Nummeriert man die Buchstaben des Alphabets von 0 bis 25, so ergibt sich die Summe zweier Buchstaben aus der Summe dieser Nummern modulo 26.

Modulo-Rechnung zum Heruntertransformieren auf den Zahlenbereich 0…25 (26 Möglichkeiten daher modulo 26)

Bei der Caesar-Chiffre wird jeder Buchstabe durch einen anderen im Alphabet ersetzt (wichtig auf Z folgt wieder A).

Die Verschiebungszahl wird von den (dafür berechtigten Personen untereinander ) ausgemacht.

Übungsbeispiel:

Klartext ASTERIX

Die Verschiebezahl sei 3, d. h. jeder Buchstabe des Klartextes wird durch den um drei Stellen im Alphabet verschobenen Buchstaben ersetzt. SenderIn und EmpfängerIn müssen die Verschiebezahl vereinbaren!

Der Algorithmus lautet: verschiebe jedes Zeichen des Klartextes um drei Stellen nach rechts.

Schlüssel 3!

Alphabet:

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 

Um 3 Stellen verschieben:

X Y Z A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W

Lösung: DVWHULA 

Polyalphabetische Verschlüsselung

Diese Variante verwendet im Gegensatz zur Monoalphabetischen mehrere Alphabete.

Es gibt zum einen den erweiterten Index des Caeser Verfahrens oder das Vigenere-Quadrat.

Vignere-Quadrat: 

zvigen.gif 

http://www.gat-blankenburg.de/img/fach/info/vigen.gif

Zur Polyalphabetischen Verschlüsselung wird ein Schlüsselwort benötigt. Ist es zu kurz, wird es einfach öfters wiederholt.

Beispiel:

Klartext Kryptografie

Schlüssel Hallowelt

Vorgehensweis:


Zuerst nimmt man die Ziffer des Schlüssels also “H” und sucht in der Zeile das H, dann nimmt man das “K” der Klartextes und geht die Spalte bis zu K hinunter.
Wo sich Zeile und Spalte treffen steht der geheime Buchstabe!Beispiel für Kikul: 

Beispiel, dass Frauke Kikul lösen musste (+ sie hat es erfolgreich geschafft! :-) ) :

Schlüssel: Kikul

KIKULKIKULKI       

FRAGEZEICHEN ————————

PZKAPJMSWSOV

stunde~aus





7. Stundenprotokoll, am 7.1.08

13 01 2008

Verschlüsselung (Chiffrierung) und Entschlüsselung (Dechiffrierung)

zzz.jpg 

Ziel ist es, dass jemand eine verschlüsselte Nachricht zu jemand anderen sendet, und nur der sie lesen/entschlüsseln kann.

Bis vor kurzem ist es nicht wirklich gelungen ein Verfahren zur sicheren Verschlüsselung einer Nachricht zu entwickeln, da mit Hilfe des Computers durch systematisches Ausprobieren, durch zufälliges Mithören oder durch Zufall die Nachricht entschlüsselt werden konnte.

Jetzt aber scheint man Systeme gefunden zu haben, die nicht zu entschlüsseln sind, wenn man nicht den passenden Schlüssel hat.

Kryptologie

kryptós (geheim, versteckt) + lógos (das Wort, der Sinn)

Kryptologie setzt sich aus Kryptographie und Kryptoanalyse zusammen.Kryptographie beschäftigt sich mit der Verschlüsselung (Chiffrierung) von (geheimen) Informationen.

Kryptoanalyse beschäftigt sich mit der Entschlüsselung (Dechiffrierung, Brechen) von (geheimen) Informationen.

Kryptografie

Wissenschaft von den algorithmischen, insbesondere mathematischen, von rechnergestützten Methoden zur Gewährleistung von:

Anonymität : Der Versender/Die Versenderin darf im Nachhinein nicht leugnen, dass die Nachricht von ihm/ihr ist.

Authentifizierung der TeilnehmerInnen: Der/Die Empfänger/in soll prüfen können, ob er die Nachricht vom angegebenen Kommunikationspartner erhalten hat.

Datenintegrität der Nachricht: Wissen über möglich Veränderung muss gegeben sein.

Vertraulichkeit der Nachricht: Sicherstellen, dass nur der Kommunikationspartner die Nachricht lesen kann.

Klartext

Zu verschlüsselnde Text.

Geheimtext

Verschlüsselte Text.

Hash- Algorithmus

SHA wird als so genannte Hash-Funktion von vielen Applikationen eingesetzt, um die Echtheit von Daten zu bestätigen.

Insbesondere viele Verfahren zur digitalen Signatur setzen unter anderem SHA ein. Eine Hash-Funktion erzeugt aus einem Datensatz eine vergleichsweise kurze Zahl, den Hash-Wert, der als eine Art Fingerabdruck benutzt wird. Stimmt der abgespeicherte Hash-Wert des Originals mit dem der vorliegenden Kopie überein, geht man davon aus, dass die Daten gleich beziehungsweise unverändert sind. Gelingt es jedoch, einen zweiten Datensatz zu erstellen, der den gleichen Hash-Wert erzeugt — also den gleichen Fingerabdruck hat — dann ist das Verfahren geknackt. Angreifer könnten Daten manipulieren, ohne dass es über den Hash-Wert bemerkt würde.

Die Kryptologen-Welt ist eifrig auf der Suche nach einem potenziellen Nachfolger der aktuellen Hash-Standards, nachdem die chinesische Professorin Wang Xiaoyun Schwachstellen in SHA-1 und MD5 aufgedeckt hat.

Hash -Werte

werden für die Authentifizierung (Der/Die Empfänger/in soll prüfen können, ob er die Nachricht vom angegebenen Kommunikationspartner erhalten hat.) und Sicherung der Datenintegrität (Wissen über möglich Veränderung muss gegeben sein.) benutzt. 

Phil Zimmermann und

Verschlüsselungssoftware

Einer der Ersten die es schafften ein einfaches, aber relativ sicheres, Programm zur Verschlüsselung zu entwickeln war Phil Zimmermann (* 12.02.1954).

 Zimmermann- schrieb erste Version von PGP

Er schrieb die erste Version des Programms PGP (Pretty Good Privacy). Die ersten PGP-Versionen verwendeten den IDEA mit 128 Bit Schlüssellänge.

Bis heute ist es das meistbenutzte E-Mail-Verschlüsselungsprogramm der Welt. Er war auch der Erste, der seine Verschlüsselungssoftware der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Die in den USA entwickelte Software wurde von der Regierung und dem Militär nicht gern gesehen, weil sie so keine Einsicht auf den Schriftverkehr zwischen Personen hatten. PGP durfte in seinen Anfangsjahren nicht lizenzfrei aus den USA exportiert werden, da es, ähnlich wie Waffen, unter das US-Exportgesetz fiel.

Um das Gesetz zu umgehen brachte Zimmermann die Software ausgedruckt außer Land wo es von vielen Freiwilligen abgetippt wurde. Dadurch gelang es Phil Zimmermann, seine Software doch noch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Ende der 90er Jahre liberalisierten die USA diese Gesetze. 

Die 9. Version war kostenpflichtig und 1997 wurde PGP von NAI (McAfee) aufgekauft. Quelltext wurde zeitweilig nicht offen gelegt und Features implementiert, welche die automatische Verschlüsselung an einen weiteren Empfänger ermöglichten. Durch darauffolgende Kritik wurde PGP an ehemalige Mitarbeiter von PGP rund um Phil Zimmermann verkauft. Offenlegung des Quelltextes: Kritik erlischt.

Zu PGP gibt es mittlerweile viele Erweiterungen des OpenPGP-Standards, so dass der reibungslose Austausch von Daten nicht immer garantiert ist.

 Erklärung 

PGP benutzt ein sogenanntes Public-Key-Verfahren, das heißt, es gibt ein eindeutig zugeordnetes Schlüsselpaar.

zzzz.png Es gibt einen öffentlichen Schlüssel, mit dem jeder die Daten für den Empfänger verschlüsseln kann, und einen geheimen privaten Schlüssel, den nur der Empfänger besitzt und der durch ein Kennwort geschützt ist. Nachrichten an einen Empfänger/-in werden mit seinem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt und können dann ausschließlich durch den privaten Schlüssel des Empfängers/-in entschlüsselt werden. Diese Verfahren werden auch asymmetrische Verfahren genannt, da Sender und Empfänger zwei unterschiedliche Schlüssel verwenden.Bei PGP wird aber nicht die ganze Nachricht asymmetrisch verschlüsselt, denn dies wäre viel zu rechenintensiv. Stattdessen wird die eigentliche Nachricht symmetrisch und nur der verwendete Schlüssel asymmetrisch verschlüsselt. Jedes Mal wird ein symmetrischer Schlüssel zufällig erzeugt!

Dieser symmetrische Schlüssel mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt und der Nachricht hinzugefügt. Vorteil ist, dass man eine Nachricht für mehrere Empfänger gleichzeitig verschlüsseln kann.

~~ENDE~~Stunde AUS~~

 





6. Stundenprotokoll, am 29.10.07

4 11 2007

Die Aufgabe (Herbst) für die Doppelstunde Informatik (29.10.):

 http://www.schueler.gympurkersdorf.ac.at/dollhopf/herbst1.html